Archiv 20 Six November 2004

1. November

Heute wurde mir wieder bewusst wie schnell die Zeit vergeht – so schnell. Und noch so vieles mehr.
Ich war mit meinem Schatzel auf dem Friedhof. Meinen Freund Gabriel besuchen. Vor einem Jahr war ich das letzte Mal dort. Mit 2 lieben Freunden. Dafür danke ich Muddy und Jade. Die beiden kamen extra zu mir deshalb. Ist das wirklich schon wieder ein Jahr her? Dass ich die beiden sah? Zusätzlich zumeiner Trauer, die am Grab hochkam war da dieses andere Gefühl, man sieht sich, die Lebendnen oft so selten – zu lange nicht. ;-( Immer kommt was dazwischen, die Kilometer, das Leben hat einen im Griff. Ich will schon so lange die beiden wieder sehn, denn sie sind mir wichtig, denke täglich an die Zwei. Meine Kalla… Bald…
Am Grab von Gabriel wars schwer die Tränen zurückzuhalten, auf der Fahrt hin wurde ich nachdem ich zuerst supergesprächig war immer stiller… Und dann auf dem Friedhof… Die Zeit geht vorbei, wir bleiben über… Ist es wirklich schon über 18 Monate her????  Flo hatte mich fest im Arm. Es tat gut, dass er dabei war. Vergessen? Nein vergessen hab ich nichts… Nicht wirklich. Das Leben geht weiter – es zieht einen mit… So schnell – zu schnell
Dazu passend ein Gedicht, dass ich in meinem Antville Blog gepostet hatte http://pat.antville.org/stories/150621/
Nach dem Besuch am Friedhof waren wir dann erst am Stall, die Pferde reintun und füttern, denn mein Schatz muss auch an Sonn- und Feiertagen seinen Job erledigen.
Danach waren wir dann auf dem Zweiten Friedhof. Diesmal war ich die die Halt gab. Die da war. Ich merkte das mein Schatz die Tränen zurückhalten wollte, wie ich 60 Minuten vorher. Aber es gelang auch ihm nicht. Seine Eltern binnen 3 Wochen zu verlieren ist sehr hart und es tut ihm nach fast 4 Jahren noch immer weh. Heiligabend ist für ihn Horror, da starb seine Mutter… Uns wurde bewusst wie sehr wir uns wirklich gegenseitig brauchen udn auch stützen…
Mich bedrückt sovieles zur Zeit, die Substanz ist angegriffen, Die Spamsache – einiges im Privatleben, was nicht einfach zu kompensieren und aus der Welt zu schaffen ist ist, die Erinnerungen heute…. Das alles geballt heute in meinem Gedankengang…
Ich bin nur ein Mensch und ich fühle… zerbrechlich… Ich versuch nach aussen stark zu sein… Tief drinnen…? Ich bin Mensch. Ich lebe udn liebe für meine beiden Minis und meinen Schatz. Das hält mich – dafür muss ich all das durchstehen. Stark. Stärker als ich mich fühl.
Zicklein, Puckimann und Flo(w): Ich liebe Euch!

1.11.04 23:48

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Wenigstens was

Ich hätte mich vorige Woche fast zu Tode geschämt und bin froh darüber:
http://blog.schockwellenreiter.de/6395#trackbacks
Vorbei ist diese böse Geschichte aber noch lange nicht und ich habe vieles zu kauen, schlucken und zu verdauen… :-(

2.11.04 20:16

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noch immer keine Ruhe

Die eine Sozietät will noch immer nicht klein beigeben. Soll ich dankbar dafür sein, dass sie wenigstens Ihre Abmahnungsforderung auf ein Fünftel gesenkt haben? Ich werde diese nicht unterschreiben und auch nicht begleichen. Ich werde nicht einen einzigen Cent für etwas bezahlen, was ich nicht getan habe. Nicht einen einzigen! Warum sollte ich das? Für etwas gerade stehen, finanziell und wie auch immer, das ich NICHT verbrochen habe. Nein das werde ich nicht. ich werde auch nicht aus Verzweiflung oder Zermürbtheit zahlen, damit dies ein Ende hat. Ich habe nichts getan!!! Sollen sie mich doch verklagen. Ich habe nix gemacht. Ich nehme diese Schuld auf keinen Fall auf mich, soweit käme es noch? Auf meinem eigenen Schaden bleibe ich eh sitzen, den zahlt mir keiner, wen soll ich dafür abmahnen oder bezahlen lassen? Wie auch immer?
Ich habe privat,  wegen der Trennung von meinem Mann und alles was dazugehört und davon tangiert wird, genug zu erledigen, zu planen usw. Ich habe meine Zukunft zu ordnen und zu klären. Meine und die meiner Kinder. Alles nicht so einfach, auch ohne Anwälte, die glauben was sie per Mail zugesendet bekommen und einem dann das Leben schwer machen.
Ohne meinen Schatz und meine Kinder würde ich längst alles hingeworfen haben, sie sind mein Motor, sie treiben mich an… Ich lasse mir äusserlich nichts anmerken, schlucke und fresse viel in mich rein und verdränge, tief drinnen macht mir alles sehr zu schaffen.. Meien Nerven? Faktisch nicht mehr vorhanden. Ich bin dankbar dafür, dass ich wenigstens körperlich gesund bin, meine Kinder habe und den Mann den ich über alles liebe… Irgendwann wird alles gut sein…
Obwohl ich seit Tagen wieder denke, warum häng ich mein dummes Herz immer wieder an Menschen, Dinge und Projekte? DAS sollte ich NICHT mehr tun…
Seit ein paar Tagen bin ich nicht nur seelisch müd, nun auch körperlich.. Immer noch ausgebrannt oder schon wieder? Pseudooptimismus? Ich weiss es nicht… Selbszweifel immer noch vorherrschend… Man heisst mich stark – bin ich das wirklich? Oder wirke ich nach aussen stärker als ich bin, weil ich immer noch zu viel verberge und hinter meiner Fassade verarbeite? Unbemerkt von Aussen? Es gibt Minuten da fühl ich mich sehr überflüssig und nutzlos. Meien Muse ist noch immer weg.. Und dann – bevors jemand bemerkt, da sitzt meine Maske wieder udn der Clown in mir kaspert… Meinem Schatz ist es am Samstag leider wieder aufgefallen – so schnell konnte ich nicht umstellen, meine Clowns-Maske aufsetzen, und eine Ausrede erfinden… Aus mir rausbekommen hat er trotzdem nichts – ich war wie zugeschnürt… Ich kanns nicht – drüber reden… höchstens schreiben… Reden? Zum Reden bringt mich kein einziger Mensch. Keiner. Es geht nicht, mich würgt ein Kloß im Hals, wenn ich reden soll. Vertrauen? Hat das was mit Vertrauen zu tun?

Ich möcht doch nur friedlich mit meinen Kindern und meinem Schatz zusammenleben udn meine Projekte wieder aufnehmen können, so wie vor April 2003. Daran arbeite ich, daran hängt mein Herz am meisten…
All die Schwierigkeiten, die es bis dato gibt – alle die ich zur Zeit hab, in jedem einzelnen Bereich meines Daseins, die möcht ich bereinigen… beseitigen… Finanziell, Materieell, Seelisch, Moralisch, Familiär, Privat und all den anderen Ärger….

Ich möchte und wünsch mir nicht viel. Nur ein Nest für mich und meien Kinder – einen Hafen, in dem ich endlich Heimat finde….

S E H N S U C H T

19.11.04 22:33

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Gedanken

NUN…
… beginnt sie wieder – diese Zeit, die ich jedes Jahr fürchte und doch nicht daran vorbei komme … die ich zu negieren suche – bis nach dem 1. Februar des nächsten Jahres dauert sie… der Kinder wegen kann ich die nächsten 5 Wochen nicht ganz ausblenden – ich versuch da das Beste für sie – meine beiden Kleinen… denn ihnen soll in der Beziehung mein Schmerz erspart bleiben… und doch…
Dieses Jahr ist es noch anderster, denn wie muss es erst für meinen Schatz sein, der seine Mutter just an dem Topdatum diesen Monats vor 4 Jahren verlor??? 3 Wochen drauf den Vater und es tangiert in noch immer… auch diesmal für ihn versuch ich diese nun folgenden Horrorwochen so schön wie möglich zu machen.. meine eigenen Gefühle dahingehend gaaaaaanz weit nach hinten stecke! Doch die Sehnsucht wird trotzdem im tiefsten Winkel des Herzens glimmen – ich weiss – paradox!!!
Ich mache es dieses Jahr zum Fest der Liebe – grad weil… gradselääds, wie der Saarländer sagt…

30.11.04 11:33

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